Appam (Fermentierter Reis-Pfannkuchen) Rezept
Indien · Portionen: 12
Appam ist ein fermentierter Reispfannkuchen, eine Spezialität des südindischen Küstenstaates Kerala. Besonders bei den christlichen Gemeinschaften dieses Bundesstaates ist er sehr beliebt. Appam wird oft zusammen mit einem mit Kokosnuss gewürzten Gemüseeintopf serviert. Er ist auch in Sri Lanka sehr beliebt, wo er als „Appa" (oder „Hopper") bekannt ist und häufig mit einem zusätzlichen Ei serviert wird.
Zutaten
- 1½ Tassen ungekochter weißer Reis
- 1½ Tassen frisch geriebene Kokosnuss
- 1 Esslöffel Zucker
- 1 Teelöffel Salz oder nach Geschmack
- 2 Esslöffel weißer Reis, gekocht
- Wasser zum Einweichen des Reises und 2 bis 2½ Tassen zum Mahlen
- ½ Teelöffel Hefe oder Kefir zum Starten der Fermentation (optional)
Zubereitung
- Den rohen Reis in Wasser einweichen.
- Den eingeweichten Reis mahlen, bis er etwa ¼ gemahlenen Zustand erreicht.
- Die geriebene Kokosnuss mit etwas Wasser hinzufügen und weiter mahlen.
- Zucker, gekochten Reis und Hefe oder Kefir hinzufügen und weitermahlen, bis die gesamte Mischung glatt ist. Sie sollte flüssiger als Pfannkuchenteig sein.
- In einen großen, offenen Behälter umfüllen und über Nacht aufgehen lassen.
- Am nächsten Morgen Salz hinzufügen und den Teig bis zur Verwendung kühlen.
- Zum Backen der Appams eine Tava oder eine kleine, schüsselförmige Pfanne mit Antihaftbeschichtung oder etwas Öl (Kokos- oder anderes raffiniertes Öl) oder Ghee verwenden.
- Einen vollen Schöpflöffel Teig in die Mitte der Pfanne gießen und einmal kreisen, damit etwas Teig an den Seiten haftet.
- Die Pfanne mit einem heißen Deckel abdecken und den Appam nach 2 bis 3 Minuten mit einem Pfannenwender herausnehmen, wenn die Ränder leicht gebräunt sind. Er sollte rund sein, mit einer dicken Mitte und dünnen, spitzenartigen Rändern.
Übernommen von Wikibooks Cookbook · Cookbook:Appam (Fermented Rice Pancake), CC BY-SA 3.0.